Sollte man die Familie des Partners bei latentem Mobbing mit der eigenen Wut konfrontieren?

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Eher **nicht direkt aus Wut heraus**. Sinnvoller ist meist: 1. **Zuerst mit dem Partner klar sprechen** Entscheidend ist, ob dein Partner das erkennt, ernst nimmt und dich schützt. 2. **Grenzen setzen statt Wut abladen** Nicht: Vorwürfe im Affekt. Sondern: ruhig, konkret, knapp benennen, was passiert und was du nicht mehr akzeptierst. 3. **Nur konkrete Situationen ansprechen** Beispiel: „Diese Bemerkungen sind respektlos. Ich möchte nicht mehr so behandelt werden.“ 4. **Konsequenzen ziehen, wenn es bleibt** Weniger Kontakt, Treffen verkürzen, nur noch in sicherem Rahmen, notfalls Distanz. 5. **Direkte Konfrontation nur, wenn sie kontrolliert und aussichtsreich ist** Bei latentem Mobbing wird oft abgestritten, verdreht oder bagatellisiert. Dann bringt eine emotionale Konfrontation oft wenig und belastet eher dich. Die wichtigste Regel: **Nicht beweisen wollen, dass du verletzt bist, sondern klar machen, was du akzeptierst und was nicht.** Ob man die Familie konfrontiert, hängt also weniger von der Wut ab als von der Frage, ob die Konfrontation deine Lage real verbessert.

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