Kann man mit beiden Seiten befreundet sein, wenn eine schlecht über die andere denkt?

Antwort vom

Ja, das kann funktionieren – aber nur unter klaren Bedingungen. - **Neutralität ist erlaubt:** Du kannst mit beiden Seiten befreundet sein, auch wenn eine Seite schlecht über die andere denkt. Freundschaft ist keine automatische Parteinahme. - **Entscheidend ist Respekt:** Es klappt nur, wenn beide Seiten akzeptieren, dass du eigenständig Beziehungen pflegst und nicht als „Überläufer“ oder „Spion“ behandelt wirst. - **Keine Rolle als Vermittler erzwingen lassen:** Sobald du ständig Nachrichten weitertragen, rechtfertigen oder „Position beziehen“ sollst, wird die Neutralität instabil. - **Grenzen gegen Abwertung:** Wenn eine Seite dich regelmäßig in Abwertungen hineinzieht („Sag auch mal was gegen die anderen“, „Wie kannst du nur…“), brauchst du eine klare Grenze: Über die andere Person/Gruppe wird mit dir nicht hergezogen. - **Realistische Einschränkung:** Wenn der Konflikt stark ist (Feindseligkeit, Mobbing, Loyalitätstests), kann es sein, dass eine Seite die Doppel-Freundschaft nicht toleriert – dann scheitert es nicht an dir, sondern an deren Anspruch auf Exklusivität. Kurz: **Möglich ist es**, solange du **konsequent neutral bleibst, nicht mitlästerst und klare Grenzen setzt** – und beide Seiten das **respektieren**.

Verwandte Fragen

Was tun, wenn man in einer Dreiergruppe immer der Außenseiter ist, aber sonst allein wäre?

Wenn du in einer Dreiergruppe dauerhaft der Depp bist, ist das nicht „besser als allein“ – du zahlst für Zugehörigkeit mit Selbstachtung. Dann ist nicht Einsamkeit das Haup...

Warum haben People Pleaser viele Termine, aber keine wahren Freunde?

People Pleaser haben oft viele Termine, aber wenige echte Freunde, weil sie Nähe durch Gefallenwollen ersetzen: Sie sind ständig verfügbar, aber selten wirklich ehrlich oder erkennbar a...