Hat Imitation etwas mit intentionalem Handeln nach der Like-Me-Hypothese zu tun?

Antwort

Ja, nach der "Like Me"-Hypothese hat Imitation viel mit intentionalem Handeln zu tun. Diese Hypothese, die von Andrew Meltzoff und anderen entwickelt wurde, besagt, dass Kinder andere Menschen als "wie mich" wahrnehmen und dadurch in der Lage sind, deren Handlungen zu verstehen und zu imitieren. Die "Like Me"-Hypothese argumentiert, dass Kinder durch die Beobachtung und Imitation von Handlungen anderer Menschen lernen, deren Intentionen zu erkennen. Wenn ein Kind beispielsweise sieht, wie jemand eine bestimmte Handlung ausführt, kann es diese Handlung nachahmen und dabei die zugrunde liegende Absicht verstehen. Dies bedeutet, dass Imitation nicht nur eine mechanische Nachahmung von Bewegungen ist, sondern ein tieferes Verständnis der Ziele und Absichten hinter diesen Handlungen beinhaltet. Weitere Informationen zur "Like Me"-Hypothese findest du in wissenschaftlichen Artikeln und Büchern von Andrew Meltzoff und seinen Kollegen.

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