Ergebnis Kinder nach Marshmallow-Experiment?

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Das Marshmallow-Experiment, ursprünglich in den 1960er Jahren von Walter Mischel an der Stanford University durchgeführt, untersuchte die Fähigkeit von Kindern, Belohnungen zu verzögern. In dem Experiment wurde Kindern ein Marshmallow angeboten, mit der Option, es sofort zu essen oder zu warten und als Belohnung ein zweites Marshmallow zu erhalten. Langfristige Ergebnisse des Experiments zeigten, dass Kinder, die in der Lage waren, die Belohnung zu verzögern, tendenziell bessere Lebenskompetenzen entwickelten. Diese Kinder hatten im späteren Leben oft bessere schulische Leistungen, höhere SAT-Ergebnisse, eine geringere Wahrscheinlichkeit, übergewichtig zu werden, und insgesamt bessere soziale und kognitive Fähigkeiten. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass neuere Studien und Analysen die ursprünglichen Ergebnisse teilweise relativiert haben. Sie deuten darauf hin, dass die Fähigkeit zur Belohnungsaufschiebung auch stark von den sozioökonomischen Hintergründen und der Umgebung der Kinder beeinflusst wird. Weitere Informationen zum Marshmallow-Experiment und seinen Ergebnissen findest du hier: [Wikipedia: Marshmallow-Experiment](https://de.wikipedia.org/wiki/Marshmallow-Experiment).

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