Die genannten Länder – China, Vietnam, Laos, Kuba und Nordkorea – bezeichnen sich offiziell als sozialistische Staaten und werden oft als solche wahrgenommen. Allerdings unterscheiden...
Der Kommunismus wird oft als eine Gesellschaftsform beschrieben, in der es kein Privateigentum an Produktionsmitteln gibt und die Ressourcen gemeinschaftlich verwaltet werden. Die Erreichung des Kommunismus wird in der Theorie häufig in mehreren Phasen beschrieben: 1. **Revolutionäre Phase**: Der Übergang zum Kommunismus beginnt oft mit einer revolutionären Bewegung, die die bestehende kapitalistische Ordnung stürzt. Dies geschieht in der Regel durch eine Mobilisierung der Arbeiterklasse und anderer unterdrückter Gruppen. 2. **Diktatur des Proletariats**: Nach der Revolution wird eine Übergangsphase etabliert, in der die Arbeiterklasse die politische Macht übernimmt. Diese Phase wird als "Diktatur des Proletariats" bezeichnet, in der die neuen Machthaber versuchen, die kapitalistischen Strukturen abzubauen und die Produktionsmittel zu vergesellschaften. 3. **Sozialismus**: In dieser Phase wird eine sozialistische Gesellschaft aufgebaut, in der die Produktionsmittel in gemeinschaftlichem Besitz sind. Es gibt eine zentrale Planung der Wirtschaft, um die Bedürfnisse der Bevölkerung zu erfüllen und soziale Ungleichheiten abzubauen. 4. **Kommunismus**: Schließlich wird angestrebt, eine klassenlose Gesellschaft zu erreichen, in der jeder nach seinen Fähigkeiten arbeitet und nach seinen Bedürfnissen erhält. In dieser idealen Form des Kommunismus gibt es keine staatliche Autorität mehr, da die Gesellschaft selbstorganisiert und ohne Hierarchien funktioniert. Es ist wichtig zu beachten, dass die Umsetzung dieser Ideen in der Praxis oft auf erhebliche Herausforderungen gestoßen ist und verschiedene Interpretationen und Ansätze hervorgebracht hat. Historische Beispiele zeigen, dass die Umsetzung des Kommunismus in vielen Fällen von autoritären Regierungen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten begleitet war.
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