Der Völkerbund, gegründet nach dem Ersten Weltkrieg im Jahr 1920, war eine internationale Organisation, die das Ziel hatte, den Frieden und die Zusammenarbeit zwischen den Staaten zu fördern und Kriege zu verhindern. Im Jahr 1933 trat Deutschland unter der Führung von Adolf Hitler aus dem Völkerbund aus. Dies geschah im Kontext der zunehmenden Spannungen in Europa und der aggressiven Außenpolitik des nationalsozialistischen Regimes. Der Völkerbund hatte in den 1930er Jahren mit verschiedenen Herausforderungen zu kämpfen, darunter die Unfähigkeit, Konflikte zu lösen und die Aggressionen von Staaten wie Japan, Italien und Deutschland zu stoppen. Der Völkerbund wurde schließlich 1946 aufgelöst und durch die Vereinten Nationen ersetzt.