Kurze Zeit nach dem Sturz des Schahs Mohammad Reza Pahlavi im Jahr 1979 wurde Abolhassan Banisadr der erste Präsident der Islamischen Republik Iran. Er trat sein Amt am 4. Februar 1980 an. Zuvor,...
Luxemburgs Behauptung, die Nationalversammlung als ein „Attentat auf die Revolution“ abzulehnen, bezieht sich auf die politischen Umstände und die Rolle der Nationalversammlung in der Zeit nach der Novemberrevolution 1918 in Deutschland. Hier sind einige Argumente, die für und gegen diese Forderung sprechen: **Argumente für die Ablehnung der Nationalversammlung:** 1. **Revolutionäre Prinzipien:** Luxemburg sah die Nationalversammlung als eine Institution, die die revolutionären Errungenschaften gefährden könnte. Sie argumentierte, dass die Arbeiterklasse und die revolutionären Bewegungen nicht durch eine konventionelle parlamentarische Struktur eingeschränkt werden sollten. 2. **Betrug an der Revolution:** Die Nationalversammlung wurde als ein Versuch angesehen, die Macht der Arbeiter und der Räte zu untergraben. Luxemburg befürchtete, dass die Versammlung die revolutionären Ziele verwässern und die alte Ordnung wiederherstellen könnte. 3. **Demokratische Defizite:** Luxemburg kritisierte, dass die Nationalversammlung nicht die Interessen der breiten Masse repräsentierte, sondern eher den politischen Eliten und den bestehenden Machtstrukturen diente. **Argumente gegen die Ablehnung der Nationalversammlung:** 1. **Notwendigkeit einer stabilen Regierung:** Einige argumentierten, dass eine Nationalversammlung notwendig sei, um eine stabile und legitime Regierung zu schaffen, die in der Lage sei, die politischen und sozialen Herausforderungen der Zeit zu bewältigen. 2. **Repräsentation:** Die Nationalversammlung bot eine Plattform für verschiedene politische Strömungen, einschließlich sozialistischer Parteien, um ihre Interessen und Forderungen zu artikulieren und in den politischen Prozess einzubringen. 3. **Reform statt Revolution:** Einige Befürworter der Nationalversammlung glaubten, dass durch Reformen innerhalb des bestehenden Systems eine bessere Gesellschaft erreicht werden könne, ohne die Risiken einer radikalen Revolution einzugehen. Insgesamt spiegelt Luxemburgs Ablehnung der Nationalversammlung die Spannungen zwischen revolutionären Idealen und der Notwendigkeit politischer Stabilität wider, die in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland vorherrschten.
Kurze Zeit nach dem Sturz des Schahs Mohammad Reza Pahlavi im Jahr 1979 wurde Abolhassan Banisadr der erste Präsident der Islamischen Republik Iran. Er trat sein Amt am 4. Februar 1980 an. Zuvor,...