Ja, die Kufenbreite ist prinzipiell ein relevantes Kriterium für die erzielbare Geschwindigkeit – aber meist nicht das entscheidende. - **Schmalere Kufen** erzeugen bei gleichem Gewicht te...
Nein. Poliertes Titan ist vom Reibungsbeiwert her in der Praxis nicht das „idealste“ Material für Schlittenkufen. - **Auf Schnee/Eis dominiert nicht nur „Material glatt“**, sondern vor allem ein dünner **Wasserfilm** (durch Druck- und Reibungswärme), **Temperatur**, **Schneekristallform**, **Verschmutzung** und **Kufen-Geometrie/Wachs**. Ein niedriger Trocken-Reibwert eines Metalls sagt daher wenig über die reale Gleitfähigkeit aus. - **Titan hat Nachteile als Kufenmaterial**: relativ **geringe Wärmeleitfähigkeit** (im Vergleich zu z.B. Stahl/Alu) kann die „richtige“ Filmbildung ungünstig beeinflussen; außerdem ist Titan **teuer** und kann bei Kontakt mit harten Partikeln **ungünstig verschleißen/gallen** (adhäsiver Verschleiß) – trotz Politur. - **Bewährte Lösungen** sind meist **gehärteter Stahl** (robust, gut schleifbar, kantenstabil) oder **Kunststoff-Laufflächen (UHMWPE/HDPE)** bei Rodeln/Schlitten, oft mit **Wachs** bzw. strukturierter Oberfläche je nach Schnee. Unterm Strich: Für „möglichst schnell“ ist Titan typischerweise nicht die beste Wahl; **Oberflächenfinish + Wachs + Kufenform + Einsatzbedingungen** schlagen die reine Materialwahl.
Ja, die Kufenbreite ist prinzipiell ein relevantes Kriterium für die erzielbare Geschwindigkeit – aber meist nicht das entscheidende. - **Schmalere Kufen** erzeugen bei gleichem Gewicht te...
Du hast recht: Das Fehlen von Reibung würde tatsächlich dazu führen, dass ein Objekt seine Geschwindigkeit beibehält. Reibung ist eine Kraft, die der Bewegung entgegenwirkt und daf...