Kant Instrumentalisierungsverbot?

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Das Instrumentalisierungsverbot ist ein zentraler Begriff in der Ethik von Immanuel Kant. Es besagt, dass Menschen niemals nur als Mittel zum Zweck behandelt werden dürfen, sondern immer auch als Zweck an sich betrachtet werden müssen. Dieses Prinzip ist Teil des Kategorischen Imperativs, der in Kants Werk "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" formuliert wird. Der Kategorische Imperativ lautet in einer seiner Formulierungen: "Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person als in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst." Das bedeutet, dass jede Handlung, die einen Menschen lediglich als Werkzeug für die Erreichung eines Ziels benutzt, ohne seine Würde und Autonomie zu respektieren, moralisch unzulässig ist.

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