Weicher Determinismus, auch als kompatibilistischer Determinismus bezeichnet, ist eine philosophische Position in der Debatte um Willensfreiheit und Determinismus. Er besagt, dass Determinismus (die A...
Bernhard von Clairvaux: Bedeutet seine Aussage „Wir können wollen, aber nicht alles Gewollte tun“, dass es keinen freien Willen gibt?
Antwort vomBernhard von Clairvaux meint **nicht**, dass es **keinen** freien Willen gibt. Sein Punkt ist eher: - **Der Mensch hat einen freien Willen**: Er kann wollen, sich ausrichten, zustimmen oder ablehnen. - **Aber**: Der Mensch kann nicht alles, was er will, **aus eigener Kraft** verwirklichen. - Damit unterscheidet Bernhard zwischen **Wollen** und **Vermögen/Können**. Kurz gesagt: - **frei im Wollen** - **nicht allmächtig im Können** Im theologischen Zusammenhang heißt das meist: Der Mensch kann sich auf das Gute hin wenden, aber zur vollen Verwirklichung des Guten braucht er **Gnade Gottes**. Also: **Kein „kein freier Wille“**, sondern ein **begrenzter freier Wille**. Freiheit bedeutet bei Bernhard nicht unbegrenzte Selbstmacht, sondern freie innere Zustimmung.