Externe und interne Validität sind zentrale Begriffe in der Pflegeforschung und beziehen sich auf die Qualität und Aussagekraft von Studienergebnissen. **Interne Validität** bedeutet, dass die Ergebnisse einer Studie tatsächlich auf die untersuchten Interventionen oder Maßnahmen zurückzuführen sind und nicht auf andere, unbeachtete Einflussfaktoren. In der Pflege heißt das: Wenn zum Beispiel eine neue Pflegemethode getestet wird, ist die interne Validität hoch, wenn ausgeschlossen werden kann, dass andere Faktoren (wie z.B. unterschiedliche Qualifikationen des Personals oder andere Rahmenbedingungen) das Ergebnis beeinflusst haben. Eine hohe interne Validität ist wichtig, um kausale Zusammenhänge nachzuweisen. **Externe Validität** beschreibt, inwieweit die Ergebnisse einer Studie auf andere Situationen, Personengruppen oder Settings übertragbar sind. In der Pflege bedeutet das: Kann das Ergebnis einer Studie, die z.B. in einem bestimmten Krankenhaus durchgeführt wurde, auch auf andere Pflegeeinrichtungen, Patientengruppen oder Länder angewendet werden? Eine hohe externe Validität ist wichtig, damit Forschungsergebnisse in der Praxis breit genutzt werden können. **Zusammengefasst:** - **Interne Validität:** Sind die Ergebnisse innerhalb der Studie glaubwürdig und auf die untersuchte Maßnahme zurückzuführen? - **Externe Validität:** Lassen sich die Ergebnisse auf andere Kontexte und Zielgruppen übertragen? Beide Validitätsarten sind wichtig, um evidenzbasierte Pflege zu ermöglichen und die Qualität der Versorgung zu verbessern.