Erhöht das Vorkommen von Eibe, Kirsche, Weißdorn und Maipilzen im Auwald die Chancen, dort auch Morcheln oder Verpeln zu finden?

Antwort

Die Anwesenheit von Eibe, Kirsche und Weißdorn sowie das Vorkommen von Maipilzen im Auwald gibt Hinweise auf bestimmte Boden- und Standortbedingungen: meist humusreiche, feuchte, aber gut durchlüftete Böden mit Laub- und Nadelmischung. Maipilze (Calocybe gambosa) wachsen oft auf nährstoffreichen, kalkhaltigen Böden, ähnlich wie Morcheln (Morchella spp.) und Verpeln (Verpa spp.). **Morcheln** bevorzugen: - feuchte, humusreiche, oft kalkhaltige Böden, - lichte Laubwälder, Auwälder, Waldränder, - Begleitbäume wie Esche, Ulme, Ahorn, aber auch Obstbäume und manchmal Kirsche. **Verpeln** (z.B. Verpa bohemica) wachsen: - ebenfalls auf feuchten, humusreichen Böden, - oft in Auwäldern, an Flussufern, unter Laubbäumen. **Fazit:** Die beschriebenen Baumarten und das Vorkommen von Maipilzen deuten auf einen geeigneten Standort für Morcheln und Verpeln hin. Die Chancen, dort auf diese Pilze zu stoßen, sind also durchaus erhöht, vor allem im Frühjahr, wenn auch Maipilze wachsen. Ein Garant ist es jedoch nicht, da Morcheln und Verpeln sehr standorttreu und manchmal unberechenbar sind. Ein genauer Blick lohnt sich aber auf jeden Fall!

Kategorie: Natur Tags: Auwald Morcheln Maipilze
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