Die Altmoränenlandschaft, auch als Altmoränengebiet bekannt, ist durch die Gletscher der älteren Eiszeiten geformt worden. Diese Landschaften sind in der Regel älter und stärker verwittert als die Jungmoränenlandschaften. Hier sind einige typische Böden und Standorteigenschaften der Altmoränenlandschaft: 1. **Böden**: - **Braunerden**: Diese Böden entstehen durch die Verwitterung von Moränenmaterial und sind oft gut durchlüftet und nährstoffreich. - **Podsole**: In sauren, sandigen Bereichen können Podsole entstehen, die durch eine starke Verlagerung von Humus und Eisen gekennzeichnet sind. - **Gleyböden**: In feuchteren Senken und Niederungen können Gleyböden vorkommen, die durch Staunässe geprägt sind. 2. **Standorteigenschaften**: - **Relief**: Die Altmoränenlandschaft ist oft hügelig bis wellig, mit einer Vielzahl von kleinen Erhebungen und Senken. - **Wasserhaushalt**: Aufgrund der Reliefvielfalt gibt es sowohl gut drainierte als auch staunasse Bereiche. - **Vegetation**: Die Vegetation ist vielfältig und reicht von Wäldern über Wiesen bis hin zu Mooren in den feuchteren Senken. - **Nährstoffversorgung**: Die Böden sind in der Regel nährstoffreicher als die der Jungmoränenlandschaften, was eine vielfältige landwirtschaftliche Nutzung ermöglicht. Diese Eigenschaften machen die Altmoränenlandschaft zu einem abwechslungsreichen und ökologisch wertvollen Gebiet.