Für Herrenanzüge im Herbst und Winter eignen sich vor allem wärmende und etwas schwerere Stoffe. Typische Materialien sind: 1. **Wolle**: Der Klassiker für Herbst- und Winteranz&u... [mehr]
Zwischen 1870 und 1940 hat sich die Mode grundlegend gewandelt – sowohl bei den Schnitten als auch bei Stoffen und Accessoires. Hier ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen: **1870er Jahre:** - **Schnitte:** Frauenmode war geprägt von engen Korsetts, betonten Taillen und weiten Röcken mitournüren (ster am Rücken, die den Rock abstehen ließen). - **Stoffe:** Schwere Stoffe wie Seide, Brokat und Samt waren beliebt, oft reich verziert mit Spitze und Stickereien. - **Accessoires:** Handschuhe, Hüte mit Federn, Sonnenschirme und Fächer waren typisch. **1890er Jahre:** - **Schnitte:** Die Silhouette wurde etwas natürlicher, die Tournüre verschwand. Die „S-Kurve“ entstand durch Korsetts, die den Oberkörper nach vorne und das Gesäß nach hinten drückten. Ärmel wurden sehr voluminös („Keulenärmel“). - **Stoffe:** Leichtere Stoffe wie Baumwolle und Wolle kamen auf, oft mit floralen Mustern. - **Accessoires:** Große Hüte, Broschen, Schirme und feine Handschuhe. **1900–1910 (Belle Époque und Edwardianisches Zeitalter):** - **Schnitte:** Fließendere Linien, hohe Taillen, lange, schmale Röcke. Korsetts blieben, aber die Silhouette wurde eleganter und weniger steif. - **Stoffe:** Seide, Chiffon, Spitze, oft in Pastellfarben. - **Accessoires:** Große, aufwändige Hüte, Perlenketten, Sonnenschirme. **1910–1920 (Erster Weltkrieg):** - **Schnitte:** Praktischere Kleidung, kürzere Röcke (bis zu den Knöcheln), weniger enge Korsetts. Die Mode wurde schlichter und funktionaler. - **Stoffe:** Wolle, Baumwolle, einfache Stoffe wegen Materialknappheit. - **Accessoires:** Schlichte Hüte, weniger Schmuck. **1920er Jahre (Goldene Zwanziger):** - **Schnitte:** Revolutionärer Wandel: Die Taille rutschte nach unten (Hüftlinie), Kleider wurden kürzer (bis zum Knie), gerade und locker geschnitten. Korsetts verschwanden fast ganz. - **Stoffe:** Leichte Stoffe wie Seide, Chiffon, Jersey, oft mit Perlen oder Pailletten bestickt. - **Accessoires:** Cloche-Hüte, lange Perlenketten, Stirnbänder, Zigarettenspitzen. **1930er Jahre:** - **Schnitte:** Die Mode wurde wieder femininer, mit betonter Taille und fließenden, langen Röcken. Abendkleider waren oft schräg geschnitten („Bias Cut“). - **Stoffe:** Satin, Krepp, Samt, oft in gedeckten Farben. - **Accessoires:** Kleine Hüte, Handschuhe, Pelzstolen. **1940er Jahre (Zweiter Weltkrieg):** - **Schnitte:** Kriegsbedingt sehr schlicht und praktisch, oft mit Schulterpolstern, knielangen Röcken und schmalen Schnitten („Utility Fashion“). - **Stoffe:** Wolle, Baumwolle, Kunstfasern wegen Materialknappheit. - **Accessoires:** Schlichte Hüte, Kopftücher, wenig Schmuck. **Fazit:** Die Mode wandelte sich von opulenten, steifen Silhouetten mit vielen Accessoires hin zu immer praktischeren, schlichteren und schließlich wieder eleganteren, aber weniger aufwändigen Stilen. Technische Entwicklungen, gesellschaftliche Veränderungen und die beiden Weltkriege hatten großen Einfluss auf Schnitte, Stoffe und Accessoires.
Für Herrenanzüge im Herbst und Winter eignen sich vor allem wärmende und etwas schwerere Stoffe. Typische Materialien sind: 1. **Wolle**: Der Klassiker für Herbst- und Winteranz&u... [mehr]
Für T-Shirts, die sowohl knitterfrei (knittern kaum) als auch atmungsaktiv sind, eignen sich besonders folgende Stoffe: 1. **Mischgewebe aus Baumwolle und Polyester** Diese Kombination ist... [mehr]
Frauen mit einem langen Oberkörper und breiten Schultern können bestimmte Kleider und Schnitte wählen, die ihre Proportionen vorteilhaft betonen. Hier sind einige Empfehlungen: 1. **A-... [mehr]