Was ist ein Fibrom?

Antwort vom

**Ein Fibrom ist ein gutartiger Tumor aus Binde- oder Fasergewebe – wichtig ist vor allem: Es ist in der Regel nicht gefährlich, kann aber je nach Ort stören oder behandelt werden müssen.** Fibrome entstehen aus sogenanntem fibrösem Gewebe, also dem Gewebe, das Haut, Schleimhäute und Organe stützt. Typisch sind kleine, feste oder weiche Knoten. ## Die häufigsten Formen **Weichfibrom:** Das sind die typischen kleinen Hautanhängsel, oft am Hals, in den Achseln oder in der Leiste. Sie sind harmlos und vor allem ein kosmetisches oder mechanisches Problem. **Hartfibrom:** Ein eher fester, kleiner Knoten in der Haut, oft an Armen oder Beinen. Er fühlt sich derb an und ist ebenfalls meist gutartig. ## Was das konkret bedeutet Ein Fibrom wächst normalerweise langsam, streut nicht und ist kein Krebs. Entscheidend ist aber: Nicht jeder Knoten ist automatisch ein Fibrom. Wenn sich eine Hautveränderung neu bildet, schnell wächst, blutet, schmerzt oder ihre Farbe verändert, sollte sie ärztlich abgeklärt werden. ## Behandlung Behandelt werden Fibrome meist nur, wenn sie: - stören - sich entzünden - ständig gereizt werden - kosmetisch belastend sind Dann können sie zum Beispiel entfernt werden, etwa durch Abschneiden, Vereisung oder einen kleinen Eingriff. Ein wichtiger Unterschied zu vielen knappen Standarderklärungen: „Fibrom“ ist kein einzelnes festes Krankheitsbild, sondern ein Sammelbegriff für gutartige Wucherungen aus faserigem Gewebe.

Kategorie: Medizin Tags: Fibrom Bindegewebe Tumor

Verwandte Fragen

Haben am Lebensende alle Menschen Krebs?

Nein. Nicht alle Menschen haben am Lebensende Krebs – aber Krebs wird mit steigendem Alter deutlich häufiger, weil sich über Jahrzehnte Zellschäden und Mutationen ansammeln. Ents...

Was ist die Linea alba?

Die Linea alba ist die feste Sehnennaht in der Mitte des Bauchs; sie verbindet die rechten und linken Bauchmuskeln und stabilisiert die Bauchwand. Wenn sie überdehnt oder geschwächt ist, kan...