Was ist der Unterschied zwischen Herzkatheteruntersuchung und EPU?

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Die Herzkatheruntersuchung und Elektrophysiologische Untersuchung (EPU) sind zwei verschiedene diagnostische Verfahren, die zur Beurteilung von Herzerkrankungen eingesetzt werden. 1. **Herzkatheruntersuchung**: Diese Methode wird häufig verwendet, um die Herzkranzgefäße zu untersuchen. Dabei wird ein Katheter über die Blutgefäße bis zum Herzen eingeführt. Mit dieser Untersuchung können Verengungen oder Blockaden in den Herzkranzgefäßen festgestellt werden. Oft wird auch ein Kontrastmittel verwendet, um die Gefäße besser sichtbar zu machen. Die Herzkatheruntersuchung kann auch therapeutische Maßnahmen wie die Ballondilatation oder das Einsetzen von Stents umfassen. 2. **Elektrophysiologische Untersuchung (EPU)**: Diese Untersuchung dient der Analyse der elektrischen Aktivität des Herzens. Sie wird durchgeführt, um Herzrhythmusstörungen zu diagnostizieren und zu behandeln. Bei der EPU werden Elektroden in das Herz eingeführt, um die elektrischen Signale zu messen und zu stimulieren. Dies hilft, die Ursache von Arrhythmien zu identifizieren und gegebenenfalls gezielte Therapien wie die Katheterablation durchzuführen. Zusammengefasst: Die Herzkatheruntersuchung fokussiert sich auf die strukturellen Aspekte des Herzens und der Blutgefäße, während die EPU sich auf die elektrischen Aktivitäten und Rhythmusstörungen des Herzens konzentriert.

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