Die Überlebenschance nach einer Stammzelltransplantation hängt von vielen Faktoren ab, darunter: - Die zugrunde liegende Erkrankung (z. B. Leukämie, Lymphom, aplastische Anämie) - Das Alter und der allgemeine Gesundheitszustand der Patientin oder des Patienten - Ob es sich um eine autologe (eigene Stammzellen) oder allogene (fremde Stammzellen) Transplantation handelt - Die Übereinstimmung der Gewebemerkmale (HLA-Kompatibilität) zwischen Spender und Empfänger - Das Stadium der Erkrankung zum Zeitpunkt der Transplantation **Allgemeine Überlebensraten:** - Bei autologen Stammzelltransplantationen (eigene Stammzellen) liegt die 5-Jahres-Überlebensrate je nach Erkrankung oft zwischen 50 % und 80 %. - Bei allogenen Stammzelltransplantationen (fremde Stammzellen) liegt die 5-Jahres-Überlebensrate meist zwischen 30 % und 70 %, abhängig von den oben genannten Faktoren. **Wichtige Risiken:** - Infektionen - Abstoßungsreaktionen (Graft-versus-Host-Disease, GVHD) - Rückfall der Grunderkrankung **Fazit:** Die Überlebenschancen sind individuell sehr unterschiedlich. Moderne Therapien und bessere Nachsorge haben die Prognose in den letzten Jahren deutlich verbessert. Für eine genaue Einschätzung ist immer eine individuelle ärztliche Beratung notwendig. Aktuelle Informationen und Statistiken findest du z. B. bei der [Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie](https://www.dgho.de/) oder dem [DKMS](https://www.dkms.de/).