Die Pathologie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) umfasst mehrere strukturelle und funktionelle Veränderungen in den Atemwegen und der Lunge. Hier sind die Hauptaspekte: 1. **Chronische Bronchitis**: Entzündung und Verdickung der Wände der Bronchien, begleitet von einer übermäßigen Schleimproduktion. Dies führt zu einer Verengung der Atemwege und erschwert den Luftstrom. 2. **Emphysem**: Zerstörung der Alveolen (Lungenbläschen), was zu einer Verringerung der Oberfläche für den Gasaustausch führt. Die Elastizität der Lunge nimmt ab, was die Ausatmung erschwert. 3. **Entzündungsreaktion**: Chronische Entzündung der Atemwege, die durch Rauchen oder andere Schadstoffe ausgelöst wird. Dies führt zur Freisetzung von Entzündungsmediatoren und Proteasen, die das Lungengewebe schädigen. 4. **Fibrose**: In einigen Fällen kann es zu einer Vernarbung (Fibrose) des Lungengewebes kommen, was die Steifigkeit der Lunge erhöht und die Atmung weiter erschwert. 5. **Veränderungen der kleinen Atemwege**: Verengung und Obstruktion der kleinen Atemwege (Bronchiolen) durch Entzündung, Schleimansammlung und strukturelle Veränderungen. Diese pathologischen Veränderungen führen zu den typischen Symptomen der COPD wie Atemnot, chronischem Husten und Auswurf. Die Erkrankung ist progressiv und kann durch Raucherentwöhnung, medikamentöse Therapie und andere Maßnahmen verlangsamt, aber nicht geheilt werden.