Eine postoperative Laktaterhöhung nach einer Lungenlobektomie gilt in der Regel ab einem Wert von **>2 mmol/l** als auffällig und ab **>4 mmol/l** als kritisch. Werte über 4 mmol/... [mehr]
Die metabolische Alkalose ist ein Zustand, bei dem der pH-Wert des Blutes aufgrund eines Überschusses an Bikarbonat (HCO₃⁻) oder eines Verlusts von Säuren erhöht ist. Die Lunge und die Leber spielen eine wichtige Rolle bei der Regulation dieses Zustands. **Lunge:** Die Lunge reguliert den pH-Wert des Blutes durch die Atmung. Bei einer metabolischen Alkalose versucht der Körper, den pH-Wert zu senken, indem er die Atmung verlangsamt (Hypoventilation). Dies führt zu einer Erhöhung des Kohlendioxidgehalts (CO₂) im Blut, was wiederum die Bildung von Kohlensäure (H₂CO₃) fördert und den pH-Wert senkt. **Leber:** Die Leber ist an der Regulation des Säure-Basen-Haushalts beteiligt, indem sie Harnstoff produziert und Ammoniak entgiftet. Bei einer metabolischen Alkalose kann die Leber die Produktion von Harnstoff reduzieren und die Ausscheidung von Bikarbonat erhöhen, um den pH-Wert zu normalisieren. Zusammengefasst: Die Lunge kompensiert eine metabolische Alkalose durch Hypoventilation, während die Leber durch Anpassungen im Stoffwechsel zur Regulierung des pH-Werts beiträgt.
Eine postoperative Laktaterhöhung nach einer Lungenlobektomie gilt in der Regel ab einem Wert von **>2 mmol/l** als auffällig und ab **>4 mmol/l** als kritisch. Werte über 4 mmol/... [mehr]