Sehr kleine, eng gestellte Pupillen werden als „Miosis“ bezeichnet. Die Pupillen reagieren auf verschiedene Einflüsse: - **Licht:** Bei Helligkeit ziehen sich die Pupillen zusammen,... [mehr]
Ja, enge Pupillen (Miosis) können im Zusammenhang mit bestimmten Zuständen des Nervensystems auftreten, sind aber kein eindeutiges Zeichen für einen Shutdown, eine Erstarrung (Freeze) oder einen Kollaps im Sinne der Polyvagal-Theorie. In der Polyvagal-Theorie werden verschiedene Zustände des autonomen Nervensystems beschrieben: - **Kampf- oder Fluchtmodus (Sympathikus):** Meistens sind die Pupillen erweitert (Mydriasis). - **Erstarrung/Shutdown/Kollaps (dorsaler Vagus):** Hier kann es zu einer allgemeinen Reduktion der Körperfunktionen kommen, aber die Pupillenreaktion ist individuell unterschiedlich. Enge Pupillen können auch durch andere Faktoren verursacht werden, z.B.: - **Medikamente** (z.B. Opiate) - **Vergiftungen** - **Starke Müdigkeit** - **Lichtverhältnisse** - **Bestimmte Erkrankungen des Nervensystems** Im Zustand von "Shutdown" oder "Kollaps" (starke Überaktivierung des parasympathischen Nervensystems) kann es vorkommen, dass die Pupillen enger werden, weil der Parasympathikus die Pupillen verengt. Es ist aber kein alleiniges oder sicheres Zeichen für diesen Zustand. **Fazit:** Enge Pupillen können im Rahmen eines Shutdowns auftreten, sind aber kein eindeutiges oder ausschließliches Merkmal dafür. Die genaue Einschätzung sollte immer im Zusammenhang mit anderen Symptomen und dem Gesamtbild erfolgen.
Sehr kleine, eng gestellte Pupillen werden als „Miosis“ bezeichnet. Die Pupillen reagieren auf verschiedene Einflüsse: - **Licht:** Bei Helligkeit ziehen sich die Pupillen zusammen,... [mehr]
Hier sind stichpunktartige Informationen zum Rückenmark: - Teil des zentralen Nervensystems (ZNS) - Verläuft im Wirbelkanal der Wirbelsäule - Verbindung zwischen Gehirn und peripherem... [mehr]