Dyspnoe bedeutet Atemnot oder Kurzatmigkeit. Bei Asbestose handelt es sich um eine chronische Lungenerkrankung, die durch das Einatmen von Asbestfasern verursacht wird. Diese Fasern führen zu einer Vernarbung (Fibrose) des Lungengewebes. Die Folge ist, dass die Lunge weniger dehnbar wird und der Gasaustausch erschwert ist. Wenn also von „Dyspnoe bei Asbestose“ gesprochen wird, bedeutet das, dass die betroffene Person aufgrund der durch Asbest verursachten Lungenschädigung unter Atemnot leidet. Typischerweise tritt diese Atemnot zunächst bei körperlicher Belastung auf und kann im Verlauf der Erkrankung auch in Ruhe bestehen.