Bei einer Patientin mit Atembeschwerden, Fieber, Pneumonie und HIV-positivem Status stehen folgende Ziele im Vordergrund: 1. **Stabilisierung der Atmung:** Sicherstellung einer ausreichenden Sauerstoffversorgung, ggf. durch Sauerstoffgabe oder Atemunterstützung. 2. **Fiebersenkung:** Kontrolle des Fiebers zur Verbesserung des Allgemeinzustands und zur Reduktion des Energieverbrauchs. 3. **Behandlung der Pneumonie:** Rasche und gezielte antibiotische oder antimykotische Therapie, abhängig vom Erreger (bei HIV-Patientinnen häufig auch atypische Erreger wie Pneumocystis jirovecii). 4. **Überwachung und Unterstützung des Immunsystems:** Engmaschige Kontrolle der HIV-Erkrankung, ggf. Anpassung der antiretroviralen Therapie. 5. **Symptomkontrolle:** Linderung von Beschwerden wie Husten, Schmerzen oder Unruhe. 6. **Vermeidung von Komplikationen:** Prävention und frühzeitige Behandlung von Komplikationen wie Sepsis, respiratorischer Insuffizienz oder Multiorganversagen. 7. **Psychosoziale Unterstützung:** Unterstützung bei Ängsten und Sorgen, ggf. Einbindung von Sozialdienst oder Psychologen. Diese Ziele dienen dazu, die akute Erkrankung zu behandeln, die Lebensqualität zu verbessern und das Risiko für weitere Komplikationen zu minimieren.