Wie sieht der Bandscheibenvorfall eine Woche später im MRT aus?

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Ein Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps) kann auf einem MRT (Magnetresonanztomographie) eine Woche nach dem Ereignis immer noch deutlich sichtbar sein. Die typischen Merkmale eines Bandscheibenvorfalls auf dem MRT umfassen: 1. **Verlagerung des Bandscheibenmaterials**: Das Bandscheibenmaterial (Nucleus pulposus) kann aus dem normalen Raum zwischen den Wirbeln herausgedrückt werden und in den Spinalkanal oder gegen Nervenwurzeln drücken. 2. **Signalveränderungen**: Die betroffene Bandscheibe kann Veränderungen im Signal aufweisen, die auf eine Schädigung oder Degeneration hinweisen. 3. **Ödem und Entzündung**: Es kann ein Ödem (Schwellung) und entzündliche Veränderungen im umliegenden Gewebe sichtbar sein. 4. **Kompression von Nervenstrukturen**: Der Bandscheibenvorfall kann Nervenwurzeln oder das Rückenmark komprimieren, was auf dem MRT als Verengung des Spinalkanals oder der Foramina (Öffnungen, durch die die Nervenwurzeln austreten) sichtbar ist. Die genaue Darstellung und das Ausmaß der Veränderungen können je nach Schwere des Vorfalls und individuellen anatomischen Gegebenheiten variieren. Ein Radiologe oder ein Facharzt für Orthopädie kann die MRT-Bilder interpretieren und eine genaue Diagnose stellen.

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