Die Kritik an Öffentlichkeitsarbeit als Selbstdarstellerei kann aus verschiedenen Gründen entstehen. Oftmals wird argumentiert, dass solche Praktiken mehr auf Eigenwerbung als auf echte Informationsvermittlung abzielen. Wenn jemand, der diese Kritik äußert, sich selbst in der Zeitung präsentiert, kann das als Widerspruch wahrgenommen werden. Mögliche Erklärungen für dieses Verhalten könnten sein: 1. **Doppelmoral**: Die Person könnte eine andere Sichtweise auf ihre eigene Öffentlichkeitsarbeit haben und glauben, dass ihre Präsentation legitim ist, während sie die von anderen als übertrieben oder unecht empfindet. 2. **Strategische Kommunikation**: Manchmal ist es notwendig, sich selbst zu präsentieren, um eine bestimmte Botschaft zu verbreiten oder um für eine Sache zu werben, die man für wichtig hält. 3. **Missverständnis der eigenen Rolle**: Die Person könnte nicht erkennen, dass ihre eigene Öffentlichkeitsarbeit ebenfalls als Selbstdarstellung wahrgenommen werden kann. 4. **Unterschiedliche Kontexte**: Es könnte auch sein, dass die Person zwischen verschiedenen Arten von Öffentlichkeitsarbeit unterscheidet und ihre eigene als authentisch oder notwendig ansieht, während sie andere als opportunistisch betrachtet. Insgesamt zeigt dies, wie komplex und subjektiv die Wahrnehmung von Öffentlichkeitsarbeit sein kann.