Ein Video enthält neben den sichtbaren Bildern (Frames) noch weitere Informationen, die nicht direkt im Bild zu sehen sind. Dazu gehören: 1. **Audio**: Die Tonspur(en) eines Videos, z. B. Sprache, Musik oder Geräusche, werden synchron zu den Bildern gespeichert und beim Abspielen wiedergegeben. 2. **Metadaten**: Das sind Zusatzinformationen wie Titel, Ersteller, Erstellungsdatum, Kamerainformationen, GPS-Daten, Copyright-Hinweise oder technische Details (z. B. Auflösung, Framerate, Codec). Diese sind meist im Datei-Header oder in speziellen Containern gespeichert und werden von Videoplayern oder Bearbeitungsprogrammen genutzt. 3. **Untertitel/Closed Captions**: Viele Videos enthalten Textspuren für Untertitel oder Übersetzungen, die bei Bedarf eingeblendet werden können. 4. **Kapitelmarken**: Einige Videos bieten Sprungmarken, um direkt zu bestimmten Abschnitten zu navigieren. 5. **Interaktive Elemente**: In manchen Formaten (z. B. DVDs, Blu-rays, interaktive Webvideos) können Menüs, Buttons oder Verlinkungen eingebettet sein. 6. **Timecodes**: Zeitmarkierungen, die für Synchronisation, Schnitt oder Analyse verwendet werden. **Wann werden diese Inhalte aktiv?** - **Audio**: Wird beim Abspielen des Videos synchron zu den Bildern wiedergegeben. - **Metadaten**: Werden meist nicht aktiv angezeigt, sondern von Programmen im Hintergrund genutzt (z. B. zur Sortierung, Anzeige von Infos oder für die Suche). - **Untertitel**: Werden angezeigt, wenn sie im Player aktiviert werden. - **Kapitelmarken**: Werden sichtbar, wenn der Player sie unterstützt und der Nutzer sie aufruft. - **Interaktive Elemente**: Werden aktiv, wenn der Nutzer mit ihnen interagiert (z. B. Klick auf ein Menü). - **Timecodes**: Dienen der internen Verarbeitung und werden selten direkt angezeigt. Zusammengefasst: Ein Video enthält neben den sichtbaren Bildern viele weitere Daten, die je nach Bedarf und Nutzungssituation aktiv werden – entweder automatisch (z. B. Audio) oder auf Nutzerwunsch (z. B. Untertitel, Kapitel).