In "Wissenschaft ohne Menschlichkeit" von Alexander Mitscherlich geht es um die ethischen und moralischen Verfehlungen von Wissenschaftlern während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland. Mitscherlich, ein deutscher Psychoanalytiker und Arzt, untersucht in diesem Werk die Rolle der Medizin und der Wissenschaft in den Konzentrationslagern und beschreibt die menschenverachtenden Experimente, die an Häftlingen durchgeführt wurden. Er kritisiert die Entmenschlichung und die Missachtung grundlegender ethischer Prinzipien durch die Wissenschaftler jener Zeit und betont die Notwendigkeit, Wissenschaft und Forschung stets mit Menschlichkeit und ethischer Verantwortung zu verbinden.