Ohne den konkreten Textausschnitt lässt sich das nicht eindeutig sagen, weil „Tobia Wolff“ (gemeint ist sehr wahrscheinlich **Tobias Wolff**) je nach Werk/Interview unterschiedliche Entscheidungen unterschiedlich begründet. Allgemein begründet Wolff Entscheidungen seiner Figuren bzw. eigenen Haltungen in seinen Texten häufig über eine Mischung aus - **Selbstrechtfertigung** (die Figur erzählt sich eine moralisch akzeptable Version), - **Scham/Angst vor Bloßstellung**, - **Wunsch nach Zugehörigkeit oder Anerkennung**, - **Pragmatismus** (kurzfristiger Vorteil statt langfristiger Konsequenzen), - und dem Motiv der **Selbsttäuschung** (man glaubt, „keine Wahl“ zu haben, obwohl es Alternativen gibt).