Ein Klassiker der Weltliteratur, der dieses Motiv aufgreift, ist „Anna Karenina“ von Leo Tolstoi. In dem Roman verliebt sich die wohlhabende Anna Karenina in den vergleichsweise weniger wo... [mehr]
In Friedrich Schillers Drama "Kabale und Liebe" stehen die Eltern von Luise, die Mutter Miller und der Vater Miller, in starkem Kontrast zu der Beziehung ihrer Tochter zu Ferdinand, dem Sohn des Präsidenten. **Mutter Miller**: Sie ist eine liebevolle und besorgte Mutter, die sich um das Wohl ihrer Tochter kümmert. Ihre Einstellung zur Liebe zwischen Luise und Ferdinand ist ambivalent. Einerseits erkennt sie die tiefen Gefühle ihrer Tochter und ist stolz auf die Verbindung zu einem angesehenen Mann. Andererseits ist sie sich der gesellschaftlichen Unterschiede und der Gefahren bewusst, die eine solche Beziehung mit sich bringt. Sie versucht, Luise zu schützen und warnt sie vor den möglichen Konsequenzen einer Verbindung mit Ferdinand, da sie die Macht und den Einfluss der höheren Gesellschaft fürchtet. **Vater Miller**: Im Gegensatz dazu ist der Vater, ein einfacher Bürger, pragmatischer und skeptischer gegenüber der Beziehung. Er sieht die Liebe zwischen Luise und Ferdinand als eine Bedrohung für die soziale Stellung der Familie. Seine Ansichten sind stark von den gesellschaftlichen Normen und der Realität geprägt. Er ist besorgt über die finanziellen und sozialen Implikationen, die eine Heirat mit einem Adligen mit sich bringen könnte, und drängt Luise, sich nicht auf eine Beziehung einzulassen, die ihrer Familie schaden könnte. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Mutter Miller eine ambivalente, aber letztlich unterstützende Haltung einnimmt, während der Vater Miller eine ablehnende und schützende Position vertritt, die von seinen Sorgen um die soziale Stellung der Familie geprägt ist.
Ein Klassiker der Weltliteratur, der dieses Motiv aufgreift, ist „Anna Karenina“ von Leo Tolstoi. In dem Roman verliebt sich die wohlhabende Anna Karenina in den vergleichsweise weniger wo... [mehr]
Ein berühmter Klassiker der Literatur, der dieses Thema behandelt, ist „Stolz und Vorurteil“ („Pride and Prejudice“) von Jane Austen. In diesem Roman steht zwar primä... [mehr]
Im Buch „L’Alibi“ von Mikaël Ollivier spielt die Mutter des Protagonisten Thomas eine wichtige Rolle. Sie wird als fürsorglich, aber auch streng und besorgt dargestellt. Na... [mehr]
Im Buch „L’Alibi“ von Martine Pouchain spielt die Mutter eine wichtige Nebenrolle. Sie wird als fürsorglich, aber auch als distanziert und mit sich selbst beschäftigt darge... [mehr]