„Gretchenfrage“ heißt so wegen Goethes „Faust I“. Dort fragt Gretchen Faust: „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“ Diese Frage trifft den Kern sein...
Was denkt Mephisto über den Herrn?
Antwort vomIn Johann Wolfgang von Goethes "Faust" wird Mephisto als der Teufel dargestellt, der eine zynische und skeptische Sicht auf die Menschheit und das Göttliche hat. Im "Prolog im Himmel" äußert Mephisto seine Verachtung für die Menschen und ihre Schwächen, und er glaubt, dass sie leicht zu verführen und zu verderben sind. Er sieht den Herrn als jemanden, der zu optimistisch und idealistisch in Bezug auf die Menschheit ist. Mephisto ist überzeugt, dass er beweisen kann, dass der Mensch von Natur aus schlecht ist, was er durch die Wette mit dem Herrn zu demonstrieren versucht.