In einem abgelegenen Dorf lebte eine Frau namens Clara, die für ihre geheimnisvollen Kräuter und Tränke bekannt war. Die Dorfbewohner mieden sie, denn es hieß, sie habe einen Pakt mit dunklen Mächten geschlossen. Eines Nachts, als der Vollmond hoch am Himmel stand, klopfte ein verzweifelter Mann an ihre Tür. Seine Frau war schwer krank, und er bat Clara um Hilfe. Clara, die in der Dunkelheit lebte, bot ihm einen Trank an, der seine Frau heilen könnte, aber zu einem hohen Preis: Er musste einen Teil seiner Seele opfern. In seiner Verzweiflung stimmte er zu. Der Trank wirkte sofort, und seine Frau erholte sich. Doch schon bald bemerkte der Mann, dass er sich veränderte. Er wurde von unheimlichen Visionen geplagt und hörte Stimmen, die ihn zu grausamen Taten anstifteten. Die Dorfbewohner begannen, ihn zu fürchten, und bald war er ein Schatten seiner selbst. Eines Nachts, getrieben von den Stimmen, beging er einen schrecklichen Mord. Als die Dorfbewohner ihn fanden, war er in einem Zustand völliger Verwirrung, mit blutigen Händen und einem leerem Blick. Clara hatte ihren Preis erhalten, und die Dunkelheit hatte ihn vollständig verschlungen. Von diesem Tag an war das Dorf verflucht, und niemand wagte es, je wieder den Namen Clara auszusprechen.