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Das Konstrukt eines neuen Menschen ist ein zentrales Motiv in der Literatur des Expressionismus, das die tiefgreifenden gesellschaftlichen und individuellen Umbrüche der Zeit reflektiert. Der Expressionismus, der sich etwa von 1910 bis 1925 erstreckte, war geprägt von einer intensiven Auseinandersetzung mit den Krisen und Katastrophen der Moderne, wie dem Ersten Weltkrieg, der Industrialisierung und der Urbanisierung. 1. **Neuer Mensch als Ausdruck des Umbruchs**: Der neue Mensch symbolisiert den Wunsch nach einem radikalen Bruch mit der Vergangenheit und der Schaffung einer neuen, besseren Gesellschaft. Die expressionistischen Autoren sahen in der bestehenden Gesellschaft eine tiefe moralische und spirituelle Krise und suchten nach einer Erneuerung des Menschen, die über die bloße Reform hinausging. 2. **Erlösungspathos**: Das Erlösungspathos im Expressionismus ist eng mit der Vorstellung des neuen Menschen verbunden. Es drückt die Sehnsucht nach einer spirituellen und moralischen Wiedergeburt aus. Diese Erlösung wird oft als eine Art Apokalypse oder Katastrophe dargestellt, die den Weg für eine neue, gereinigte Menschheit ebnet. Die expressionistischen Werke sind daher häufig von einer intensiven, oft religiös anmutenden Sprache und Bildwelt geprägt. 3. **Prätexte und Einflüsse**: Die Idee des neuen Menschen und das damit verbundene Erlösungspathos haben verschiedene Prätexte und Einflüsse. Dazu gehören: - **Friedrich Nietzsche**: Seine Philosophie des Übermenschen und die Kritik an der dekadenten Gesellschaft des 19. Jahrhunderts hatten einen großen Einfluss auf die expressionistischen Autoren. - **Religiöse und mystische Traditionen**: Viele expressionistische Werke greifen auf christliche und andere religiöse Motive zurück, um die Idee der Erlösung und Wiedergeburt zu illustrieren. - **Politische und soziale Utopien**: Die sozialistischen und anarchistischen Bewegungen der Zeit, die eine radikale Umgestaltung der Gesellschaft forderten, beeinflussten ebenfalls die Vorstellung des neuen Menschen. Insgesamt ist das Konstrukt des neuen Menschen im Expressionismus ein Ausdruck des tiefen Wunsches nach Veränderung und Erneuerung in einer Zeit großer Unsicherheit und Umwälzungen.
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Beide Werke, **„Mario und der Zauberer“** von Thomas Mann (1929) und **„Leben des Galilei“** von Bertolt Brecht (1938/39), setzen sich mit Macht, Autorität und dem Widerst... [mehr]