Wie geht die Geschichte „Schnecke“ von Minu Kim?

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**Die Geschichte ist sehr einfach und stark über Bilder erzählt: Ein kleiner Junge will mit seinem großen Bruder und dessen Freunden mitfahren, schafft das mit seinem Laufrad aber nicht. Nach einem Sturz entdeckt er eine rote Schnecke – und genau dadurch kippt die Geschichte vom Frust darüber, zu langsam zu sein, hin zu der Erkenntnis, dass das eigene Tempo kein Nachteil sein muss.** ([mintundmalve.ch](https://www.mintundmalve.ch/single-post/schnecke-minu-kim)) Entscheidend ist: Das Buch erzählt nicht einfach „eine Schneckengeschichte“, sondern eine Kindersituation, die fast jedes Kind kennt – die Größeren sind schneller, man selbst kommt nicht mit. Die Schnecke wird dann zum Gegenbild: langsam, aber nicht falsch. Daraus macht Minu Kim eine sehr ruhige, tröstliche Geschichte über Tempo, Aufmerksamkeit und den Blick auf die kleinen Dinge. ([mintundmalve.ch](https://www.mintundmalve.ch/single-post/schnecke-minu-kim)) Ein wichtiger Unterschied zu vielen Kinderbüchern: Hier passiert die eigentliche Entwicklung weniger durch viel Text als durch die Bildfolge. Deshalb wirkt das Buch eher wie eine Mischung aus Bilderbuch und Comic. ([mintundmalve.ch](https://www.mintundmalve.ch/single-post/schnecke-minu-kim)) Kurz gesagt: **Am Ende geht es nicht darum, doch noch mit den Großen mitzuhalten, sondern darum, dass der Junge seinen eigenen Blick und sein eigenes Tempo findet.** ([mintundmalve.ch](https://www.mintundmalve.ch/single-post/schnecke-minu-kim))

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