Wie ist Erich Kästner mit der Bücherverbrennung von 1933 umgegangen?

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Erich Kästner reagierte auf die Bücherverbrennung von 1933 mit großer Empörung und Enttäuschung. Obwohl er selbst nicht zu den verbrannten Autoren gehörte, da seine Werke nicht in der ersten Welle der Verbrennungen aufgeführt waren, war er ein kritischer Beobachter der politischen Entwicklungen in Deutschland. Kästner äußerte sich in seinen Schriften und Interviews gegen die Zensur und die Unterdrückung von Meinungsfreiheit. Er sah die Bücherverbrennung als einen Angriff auf die Kultur und die Freiheit des Denkens. Kästner emigrierte zwar nicht, blieb jedoch in Deutschland und setzte sich weiterhin für seine Überzeugungen ein, was ihn in Konflikt mit dem nationalsozialistischen Regime brachte.

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