Eine gute bildliche Metapher für „Metarahmen“ ist: der Bilderrahmen um das ganze Bild. Er zeigt nicht den Inhalt selbst, sondern legt fest, wie du ihn siehst und deutest. Je nach Kon...
Kann man „die Ekstase erklimmen“ sagen?
Antwort vom**Ja, grammatisch geht das – idiomatisch wirkt es aber eher künstlich bis pathetisch. „Ekstase erklimmen“ mischt ein körperliches Bild mit einem Gefühlszustand; verständlich ist es, aber nicht besonders natürlich.** „Erklimmen“ passt eigentlich zu etwas, das Höhe oder Stufen hat: einen Berg, einen Gipfel, eine Karriereleiter. „Ekstase“ ist dagegen kein Ort, den man wörtlich hinaufsteigt. Genau deshalb klingt die Formulierung stark metaphorisch. Wenn du bewusst poetisch schreiben willst, kann das funktionieren. Dann bedeutet es ungefähr: sich langsam zu einem Zustand höchster Erregung oder Verzückung steigern. Im normalen Sprachgebrauch würde man aber eher sagen: - **in Ekstase geraten** - **sich in Ekstase steigern** - **den Höhepunkt der Ekstase erreichen** - **zur Ekstase aufsteigen** (poetischer, aber runder) Der entscheidende Unterschied ist: **„Ekstase erklimmen“ klingt nach gewolltem Bild, „sich in Ekstase steigern“ klingt nach natürlichem Deutsch.** Wenn du einen literarischen Ton willst, ist die Formulierung also möglich. Wenn es klar und elegant klingen soll, ist sie eher nicht die beste Wahl.
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