Beide Werke, **„Mario und der Zauberer“** von Thomas Mann (1929) und **„Leben des Galilei“** von Bertolt Brecht (1938/39), setzen sich mit Macht, Autorität und dem Widerst... [mehr]
"Coppelius" ist eine zentrale Figur in E.T.A. Hoffmanns Erzählung "Der Sandmann", die erstmals 1816 veröffentlicht wurde. Die Geschichte ist ein klassisches Beispiel der Schwarzen Romantik und behandelt Themen wie Wahnsinn, Realität und Illusion. **Charakteranalyse von Coppelius:** 1. **Symbol des Bösen:** Coppelius wird als eine bedrohliche und unheimliche Gestalt dargestellt. Er ist der Inbegriff des Bösen und wird von Nathanael, dem Protagonisten, als eine Art Dämon wahrgenommen. Seine Anwesenheit löst bei Nathanael tiefsitzende Ängste und Traumata aus. 2. **Verbindung zum Sandmann-Mythos:** Coppelius wird mit dem Sandmann-Mythos in Verbindung gebracht, einer Figur, die Kindern Sand in die Augen streut, um sie zum Schlafen zu bringen. In der Erzählung wird dieser Mythos jedoch auf eine grausame Weise interpretiert: Coppelius wird als jemand dargestellt, der Kindern die Augen stiehlt. 3. **Wissenschaft und Alchemie:** Coppelius ist auch ein Symbol für die dunklen Seiten der Wissenschaft und Alchemie. Er führt zusammen mit Nathanaels Vater geheime Experimente durch, die letztlich zum Tod des Vaters führen. Diese Experimente sind ein Hinweis auf die Gefahren und ethischen Dilemmata der Wissenschaft. 4. **Doppelgänger-Motiv:** Coppelius hat einen Doppelgänger in der Figur des Advokaten Coppola, der Nathanael später in der Geschichte begegnet. Diese Doppelgänger-Thematik verstärkt die Verwirrung und den Wahnsinn, den Nathanael erlebt, und stellt die Frage nach der Realität und Identität. 5. **Einfluss auf Nathanael:** Coppelius hat einen tiefgreifenden Einfluss auf Nathanaels Psyche. Die traumatischen Erlebnisse in der Kindheit, die mit Coppelius verbunden sind, prägen Nathanaels gesamtes Leben und führen letztlich zu seinem Wahnsinn und tragischen Ende. **Fazit:** Coppelius ist eine komplexe Figur, die verschiedene Themen und Motive der Schwarzen Romantik verkörpert. Er ist nicht nur ein Symbol des Bösen und der Angst, sondern auch eine Figur, die die Grenzen zwischen Realität und Illusion verschwimmen lässt. Seine Rolle in der Erzählung ist entscheidend für das Verständnis von Nathanaels innerem Konflikt und der düsteren Atmosphäre der Geschichte.
Beide Werke, **„Mario und der Zauberer“** von Thomas Mann (1929) und **„Leben des Galilei“** von Bertolt Brecht (1938/39), setzen sich mit Macht, Autorität und dem Widerst... [mehr]
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