Im Stillleben haben die dargestellten Gegenstände oft eine symbolische Bedeutung, die über ihre bloße Abbildung hinausgeht. Besonders in der Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts, etwa im... [mehr]
Der Begriff „nature morte“ bedeutet wörtlich übersetzt „tote Natur“. Im Französischen bezeichnet er das Stillleben, weil diese Kunstgattung unbelebte Gegenstände wie Früchte, Blumen, Gefäße oder tote Tiere darstellt. Im Gegensatz zu Gemälden mit lebenden Menschen oder Tieren zeigt das Stillleben also Dinge, die entweder nie lebendig waren (wie Gefäße) oder nicht mehr leben (wie gepflückte Blumen oder erlegte Tiere). Der Begriff hebt somit den Gegensatz zur „lebendigen“ Natur hervor und betont die Darstellung des Vergänglichen und Ruhenden. Im Deutschen wurde dafür der Begriff „Stillleben“ geprägt, der die ruhige, unbewegte Szenerie betont, während das Französische den Aspekt des „Lebenslosen“ in den Vordergrund stellt.
Im Stillleben haben die dargestellten Gegenstände oft eine symbolische Bedeutung, die über ihre bloße Abbildung hinausgeht. Besonders in der Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts, etwa im... [mehr]
Gemalte Stillleben haben oft einen dunklen oder schwarzen Hintergrund, weil dieser die dargestellten Objekte besonders hervorhebt. Durch den starken Kontrast wirken Farben, Formen und Details der Gege... [mehr]