Das Gesprächsmodell von Ross Greene, auch bekannt als das "Collaborative & Proactive Solutions" (CPS) Modell, basiert auf der Annahme, dass problematisches Verhalten bei Kindern oft aus einem Mangel an Fähigkeiten resultiert, nicht aus einem Mangel an Willen. Greene unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Problemen und betont die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Erwachsenen und Kindern, um Lösungen zu finden. Die Hauptkomponenten des Modells sind: 1. **Identifikation der Probleme**: Es wird ermittelt, welche spezifischen Probleme oder Verhaltensweisen auftreten und welche Fähigkeiten dem Kind fehlen, um diese Probleme zu bewältigen. 2. **Zusammenarbeit**: Erwachsene und Kinder arbeiten gemeinsam an der Lösung von Problemen. Dies geschieht durch offene Gespräche, in denen die Perspektiven beider Seiten gehört und respektiert werden. 3. **Proaktive Lösungen**: Anstatt reaktiv auf problematisches Verhalten zu reagieren, werden proaktive Strategien entwickelt, um zukünftige Probleme zu vermeiden. Das Ziel des Modells ist es, die sozialen, emotionalen und kognitiven Fähigkeiten von Kindern zu fördern, um ihnen zu helfen, besser mit Herausforderungen umzugehen.