„Going digital“ kann je nach Kontext so formuliert werden: Digitalisierung digitaler Wandel digitale Transformation den Schritt ins Digitale gehen Prozesse digital aufstellen auf digitale...
Warum werden E-Mails trotz Digitalisierung oft ignoriert?
Antwort vomJa, das ist ein reales und verbreitetes Problem. Viele Stellen reden von Digitalisierung, meinen aber oft nur: **zusätzliche digitale Kanäle**, nicht **verlässliche digitale Bearbeitung**. Das Ergebnis ist genau dieser Widerspruch: - E-Mail wird angeboten, aber nicht ernsthaft priorisiert. - Telefonate erzeugen mehr unmittelbaren Druck und werden deshalb schneller bearbeitet. - Schriftliche Anfragen bleiben leichter liegen, obwohl sie eigentlich effizienter und nachvollziehbarer wären. - „Digitalisierung“ wird nach außen kommuniziert, intern fehlen aber oft Prozesse, Zuständigkeiten oder Personal. Der Irrsinn besteht also nicht darin, dass du E-Mails schreibst, sondern darin, dass digitale Kommunikation formal erlaubt ist, praktisch aber schlechter behandelt wird als ein Anruf. Sachlich betrachtet ist das besonders absurd, weil E-Mails oft Vorteile haben: - dokumentiert, - nachvollziehbar, - zeitlich flexibel, - weniger fehleranfällig als mündliche Absprachen. Wer E-Mails ignoriert, arbeitet nicht wirklich digital, sondern nur **digital dekoriert**. Kurz gesagt: **Dein Eindruck ist berechtigt.** Das ist kein Missverständnis, sondern häufig schlechte Organisation, schlechte Priorisierung oder schlicht mangelnder Service.