Für den KfW-Effizienzhaus-Standard 40 (KfW40) sind in Bezug auf die Anlagentechnik bestimmte Anforderungen zu erfüllen, damit das Gebäude besonders energieeffizient ist. Die wichtigsten Punkte sind: **1. Effiziente Heizungsanlage:** - Einsatz von modernen Heizsystemen wie Wärmepumpen, Biomasseheizungen oder Brennwerttechnik (Gas oder Öl ist nur eingeschränkt zulässig). - Fossile Energieträger sind nur in Ausnahmefällen und mit sehr hohem Effizienzgrad erlaubt. **2. Erneuerbare Energien:** - Ein Teil des Energiebedarfs muss durch erneuerbare Energien gedeckt werden, z. B. durch Photovoltaik-Anlagen, Solarthermie oder Wärmepumpen. **3. Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung:** - Eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ist verpflichtend, um Wärmeverluste zu minimieren und den Energiebedarf für Heizung zu senken. **4. Warmwasserbereitung:** - Die Warmwasserbereitung sollte möglichst effizient und vorzugsweise mit erneuerbaren Energien erfolgen. **5. Geringer Primärenergiebedarf:** - Die gesamte Anlagentechnik muss so ausgelegt sein, dass der Primärenergiebedarf des Gebäudes maximal 40 % des Referenzgebäudes nach Gebäudeenergiegesetz (GEG) beträgt. **6. Regelung und Steuerung:** - Moderne Regelungstechnik zur optimalen Steuerung der Heizungs- und Lüftungsanlage. **Weitere Hinweise:** - Die genauen Anforderungen können sich je nach Förderprogramm und Zeitpunkt ändern. - Für die KfW-Förderung ist ein Energieeffizienz-Experte einzubinden, der die Einhaltung der Anforderungen bestätigt. **Mehr Informationen findest du direkt bei der [KfW](https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Energieeffizient-Sanieren/).**