Arteriosklerose und Adipositas sind eng miteinander verbundene Gesundheitsprobleme. Adipositas, also Übergewicht oder Fettleibigkeit, erhöht das Risiko für die Entwicklung von Arteriosklerose, einer Erkrankung, bei der sich Plaque in den Arterienwänden ansammelt und diese verengt. Der Zusammenhang lässt sich wie folgt erklären: 1. **Entzündungsprozesse**: Adipositas ist oft mit chronischen Entzündungen verbunden, die die Gefäßwände schädigen und zur Bildung von Plaque beitragen können. 2. **Insulinresistenz**: Übergewicht kann zu Insulinresistenz führen, was das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöht. Diabetes ist ein bedeutender Risikofaktor für Arteriosklerose. 3. **Blutdruck**: Adipositas kann zu Bluthochdruck führen, der ebenfalls ein Risikofaktor für die Entwicklung von Arteriosklerose ist. 4. **Lipidstoffwechsel**: Übergewicht beeinflusst den Lipidstoffwechsel, was zu erhöhten Cholesterinwerten führen kann. Hohe LDL-Cholesterinwerte sind ein weiterer Risikofaktor für Arteriosklerose. Insgesamt kann gesagt werden, dass Adipositas durch verschiedene Mechanismen zur Entstehung und Verschlechterung von Arteriosklerose beiträgt. Ein gesundes Körpergewicht kann daher helfen, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.