In der Ergotherapie bei Parkinson-Patienten sind mehrere Ziele relevant, um die Lebensqualität und die Selbstständigkeit der Betroffenen zu fördern. Dazu gehören: 1. **Verbesserung der Alltagsfähigkeiten** Unterstützung bei der Durchführung von Aktivitäten des täglichen Lebens (ADLs) wie Essen, Ankleiden und Körperpflege. 2. **Motorische Fähigkeiten**: Förderung der Fein- und Grobmotorik, um die Beweglichkeit und Koordination zu verbessern. 3. **Kognitive Funktionen**: Training von Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Problemlösungsfähigkeiten, um die kognitiven Herausforderungen zu bewältigen. 4. **Energie-Management**: Strategien zur Bewältigung von Müdigkeit und zur besseren Planung von Aktivitäten. 5. **Umgebungsanpassung**: Beratung zur Anpassung des Wohnraums, um die Sicherheit und Zugänglichkeit zu erhöhen. 6. **Soziale Teilhabe**: Unterstützung bei der Integration in soziale Aktivitäten und Gruppen, um Isolation zu vermeiden. 7. **Emotionale Unterstützung**: Förderung des emotionalen Wohlbefindens und der Bewältigungsstrategien im Umgang mit der Erkrankung. Diese Ziele werden individuell angepasst, um den spezifischen Bedürfnissen und Fähigkeiten des Patienten gerecht zu werden.