Beim Sonnenbrand handelt es sich um eine entzünd Reaktion der Haut auf übermäßige UV-Strahlung, insbesondere UVB-Strahlen. Hier sind die wichtigsten Schritte, die dabei ablaufen: 1. **UV-Strahlung und Hautschäden**: Wenn die Haut UV-Strahlung ausgesetzt ist, können die DNA der Hautzellen geschädigt werden. Dies führt zu einer Störung der normalen Zellfunktion. 2. **Entzündungsreaktion**: Der Körper erkennt die Schäden und aktiviert das Immunsystem. Entzündungsmediatoren wie Prostaglandine und Histamine werden freigesetzt, was zu Rötung, Schwellung und Schmerzen führt. 3. **Erhöhte Durchblutung**: Die Blutgefäße in der betroffenen Hautregion erweitern sich, was die Rötung und Wärme verursacht. Diese erhöhte Durchblutung ist Teil der Heilungsreaktion des Körpers. 4. **Schmerzwahrnehmung**: Die Nervenenden in der Haut werden durch die Entzündung gereizt, was zu Schmerzen und einem brennenden Gefühl führt. 5. **Hautschälung**: Nach einigen Tagen kann die Haut anfangen, sich zu schälen. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Körper versucht, die geschädigten Zellen loszuwerden und neue, gesunde Zellen zu regenerieren. 6. **Langzeitfolgen**: Wiederholte Sonnenbrände können das Risiko für Hautkrebs erhöhen und zu vorzeitiger Hautalterung führen. Es ist wichtig, die Haut vor übermäßiger UV-Strahlung zu schützen, um Sonnenbrände und deren langfristige Folgen zu vermeiden.