Was ist eine Zivilisationskrankheit?

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Eine Zivilisationskrankheit ist eine Erkrankung, die in modernen, industrialisierten Gesellschaften häufiger auftritt als in weniger entwickelten oder traditionellen Gesellschaften. Diese Krankheiten sind oft mit Lebensstilfaktoren verbunden, die durch die moderne Lebensweise begünstigt werden. Dazu gehören unter anderem: 1. **Herz-Kreislauf-Erkrankungen**: wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall, oft verursacht durch ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel und Stress. 2. **Diabetes Typ 2**: häufig durch Übergewicht und ungesunde Ernährungsgewohnheiten bedingt. 3. **Adipositas (Fettleibigkeit)**: resultierend aus einer kalorienreichen Ernährung und mangelnder körperlicher Aktivität. 4. **Krebserkrankungen**: bestimmte Arten von Krebs, wie Lungenkrebs (durch Rauchen) und Darmkrebs (durch ungesunde Ernährung), sind in industrialisierten Ländern häufiger. 5. **Psychische Erkrankungen**: wie Depressionen und Angststörungen, die durch den Stress und die Anforderungen des modernen Lebensstils verstärkt werden können. Diese Krankheiten sind oft vermeidbar oder zumindest in ihrem Verlauf positiv beeinflussbar durch Änderungen im Lebensstil, wie gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und Stressmanagement.

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