Hypokalämie bezeichnet einen Zustand, bei dem der Kaliumspiegel im Blut unter den normalen Bereich fällt, typischerweise unter 3,5 mmol/l. Kalium ist ein essentielles Mineral, das für viele Körperfunktionen, insbesondere für die Muskel- und Nervenfunktion, wichtig ist. Ursachen für Hypokalämie können unter anderem sein: 1. **Erhöhter Verlust**: Durch Erbrechen, Durchfall, übermäßige Schweißproduktion oder die Einnahme von Diuretika. 2. **Unzureichende Aufnahme**: Eine Ernährung, die arm an Kalium ist. 3. **Hormonelle Störungen**: Zum Beispiel bei Erkrankungen der Nebennieren, die zu einer erhöhten Kaliumausscheidung führen. 4. **Medikamenteneffekte**: Bestimmte Medikamente können die Kaliumspiegel beeinflussen. Symptome einer Hypokalämie können Muskelschwäche, Müdigkeit, Herzrhythmusstörungen und in schweren Fällen Atemprobleme sein. Die Behandlung erfolgt in der Regel durch die Zufuhr von Kalium, entweder durch die Ernährung oder in Form von Nahrungsergänzungsmitteln, je nach Schweregrad der Hypokalämie. Bei schweren Fällen kann eine intravenöse Kaliumzufuhr notwendig sein. Es ist wichtig, bei Verdacht auf Hypokalämie einen Arzt aufzusuchen, um die genaue Ursache zu klären und eine geeignete Behandlung einzuleiten.