Warum wird Malaria Wechselfieber genannt?

Antwort vom

Malaria wird als Wechselfieber bezeichnet, weil die Symptome der Krankheit in bestimmten Abständen auftreten. Wenn jemand an Malaria erkrankt, hat er oft Fieber, das kommt und geht. Das bedeutet, dass die Person zum Beispiel einen Tag hohes Fieber hat und sich sehr schlecht fühlt, und am nächsten Tag kann es sein, dass das Fieber weg ist und es ihr besser geht. Dieser Wechsel zwischen Fieber und Fieberfreiheit passiert, weil die Malaria-Parasiten in den roten Blutkörperchen des Körpers leben und sich dort vermehren. Wenn sie sich teilen, werden die roten Blutkörperchen zerstört, was das Fieber auslöst. Nach einer Weile sind die Parasiten wieder in den Blutkörperchen und der Kreislauf beginnt von vorne. Deshalb spricht man von Wechselfieber.

Verwandte Fragen

Sollten Impfungen für Kinder verpflichtend sein?

Ob Impfungen für Kinder verpflichtend sein sollten, ist vor allem eine ethische und politische Abwägung. Argumente dafür: Schutz des einzelnen Kindes vor schweren Krankheiten Schutz an...