Bei COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung) wird eine Spirometrie durchgeführt, um die Lungenfunktion zu beurteilen. Diese Untersuchung misst das Volumen und die Geschwindigkeit der Luft, die beim Ein- und Ausatmen bewegt wird. Die Spirometrie hilft dabei, folgende Aspekte zu klären: 1. **Diagnose**: Sie unterstützt die Diagnose von COPD, indem sie zeigt, ob eine obstruktive Atemwegserkrankung vorliegt. 2. **Schweregrad**: Die Ergebnisse ermöglichen eine Einstufung des Schweregrads der Erkrankung, was für die Behandlung entscheidend ist. 3. **Verlaufskontrolle**: Durch wiederholte Spirometrien kann der Verlauf der Erkrankung überwacht und die Wirksamkeit von Therapien bewertet werden. 4. **Differenzialdiagnose**: Sie hilft auch, COPD von anderen Atemwegserkrankungen zu unterscheiden. Insgesamt ist die Spirometrie ein wichtiges diagnostisches Werkzeug, um die Lungenfunktion bei COPD-Patienten zu bewerten und die bestmögliche Behandlung zu planen.