Ein getriggerter Atemhub unterscheidet sich von einem regulären Atemhub hauptsächlich durch den Auslöser und die Kontrolle über den Atemvorgang. 1. **Getriggerter Atemhub**: Dieser Atemhub wird durch den Patienten selbst initiiert, oft in einer unterstützten Beatmungssituation. Das bedeutet, dass der Patient einen Atemzug auslöst, und das Beatmungsgerät erkennt dieses Signal und unterstützt den Atemzug, indem es zusätzliche Luft zuführt. Dies ermöglicht dem Patienten, die Kontrolle über seine Atmung zu behalten, während er gleichzeitig Unterstützung erhält. 2. **Regulärer Atemhub**: Ein regulärer Atemhub erfolgt unabhängig von der bewussten Kontrolle des Patienten. In der Regel wird dieser Atemzug durch das Beatmungsgerät selbst gesteuert, ohne dass der Patient aktiv einen Atemzug auslösen muss. Dies kann in Situationen der Fall sein, in denen der Patient nicht in der Lage ist, selbstständig zu atmen. Zusammengefasst: Der Hauptunterschied liegt in der Kontrolle und dem Auslöser des Atemzugs – beim getriggerten Atemhub initiiert der Patient den Atemzug, während beim regulären Atemhub das Beatmungsgerät die Kontrolle hat.