Chemische und physikalische Desinfektionsverfahren unterscheiden sich in der Art und Weise, wie sie Mikroorganismen abtöten oder inaktivieren. **Chemische Desinfektionsverfahren** nutzen chemische Substanzen, um Keime abzutöten. Diese Desinfektionsmittel können Bakterien, Viren und Pilze inaktivieren. Beispiele für chemische Desinfektionsmittel sind: - **Chlorverbindungen**: Diese werden häufig in der Wasseraufbereitung eingesetzt, um pathogene Mikroorganismen abzutöten. - **Alkohole**: Ethanol oder Isopropanol werden oft zur Desinfektion von Oberflächen und medizinischen Instrumenten verwendet. **Physikalische Desinfektionsverfahren** hingegen basieren auf physikalischen Methoden, um Mikroorganismen zu inaktivieren. Dazu gehören: - **Hitze**: Durch Kochen oder Dampfdrucksterilisation (z.B. Autoklavieren) werden Mikroorganismen abgetötet. - **UV-Strahlung**: Ultraviolette Strahlung kann zur Desinfektion von Wasser oder Luft eingesetzt werden, indem sie die DNA von Mikroben schädigt. Zusammengefasst: Chemische Verfahren verwenden chemische Mittel zur Desinfektion, während physikalische Verfahren auf physikalischen Prinzipien basieren.