Beeinflussen trockene Augen die Symptome einer Hornhautverkrümmung?

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Ja, trockene Augen können die Symptome einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) verstärken oder beeinflussen. Bei trockenen Augen ist die Tränenfilmqualität gestört, was zu einer ungleichmäßigen Benetzung der Hornhaut führt. Dadurch kann das Licht nicht mehr gleichmäßig gebrochen werden, was die Sehschärfe zusätzlich beeinträchtigt. Menschen mit Hornhautverkrümmung können dann verstärkt unter verschwommenem oder verzerrtem Sehen, Augenbrennen oder einem Fremdkörpergefühl leiden. Zudem kann ein instabiler Tränenfilm dazu führen, dass die Symptome der Hornhautverkrümmung schwanken – das Sehen kann zeitweise besser oder schlechter sein, je nachdem, wie gut die Augenoberfläche gerade befeuchtet ist. Eine Behandlung der trockenen Augen (z.B. mit künstlichen Tränen) kann daher helfen, die Sehleistung bei bestehender Hornhautverkrümmung zu stabilisieren und die Beschwerden zu lindern. Bei anhaltenden Problemen empfiehlt sich eine augenärztliche Untersuchung.