In einem Pflegeheim werden Bewohner oft in Subgruppen eingeteilt, um eine gezielte Betreuung und Förderung zu ermöglichen. Die Einteilung kann nach verschiedenen Kriterien erfolgen, je nach Konzept und Zielsetzung des Hauses. Typische Subgruppen sind: 1. **Pflegegrad**: Bewohner werden nach ihrem Pflegegrad (1–5) gruppiert, um den individuellen Unterstützungsbedarf besser zu berücksichtigen. 2. **Kognitive Fähigkeiten**: Es gibt Gruppen für Menschen mit Demenz, für kognitiv fitte Senioren oder für Bewohner mit anderen neurologischen Erkrankungen. 3. **Mobilität**: Einteilung nach Mobilitätsgrad, z.B. gehfähige Bewohner, Rollstuhlfahrer oder bettlägerige Personen. 4. **Interessen und Fähigkeiten**: Gruppen nach Hobbys oder Interessen, z.B. Musikgruppe, Bastelgruppe, Gesprächskreis. 5. **Biografische Merkmale**: Manchmal werden Gruppen nach Alter, Geschlecht oder früherem Beruf gebildet, um gemeinsame Themen zu fördern. 6. **Pflege- und Betreuungsbedarf**: Einteilung nach dem Maß an benötigter Unterstützung, z.B. intensive Pflege, aktivierende Pflege, weitgehend selbstständige Bewohner. Die Einteilung in Subgruppen dient dazu, Angebote und Aktivitäten besser auf die Bedürfnisse der Bewohner abzustimmen und die soziale Teilhabe zu fördern.